30.04.2009

Sommermusik

Ich habe mir ganz fest vorgenommen, mich nun regelmäßiger schriftlich zu betätigen und fange dennoch erst einmal mit kleinen Schritten an, um mich nicht schon wieder im Labyrinth zu verlaufen. Die Veröffentlichung angefangener und abgespeicherter Artikel zieht sich in die zeitliche Länge, weil ich meine persönlichen Ansprüchen nicht zu erfüllen scheine und aus Frust lieber nix mitteile. Dies soll sich ändern, denn ich habe viel gelernt, gesehen, gedacht und gemacht in den letzten Monaten und es wird an der Zeit diese Masse an Gedanken fliegen zu lassen. Es kann nicht angehen, dass ich mich nur allein über meine Entdeckungen freue. Ich bin mir zwar noch nicht sicher, wo die Reise hingeht, aber ich mache mich auf die Spur und schaue unterwegs nach Anhaltspunkten und Wegweisern.

Den Anfang machen heute die Künstler von Ljubilden & Piloten. Ihre kleinen Monster bevölkern unsere Welt in ihren Videos auf eine solch liebenswerte und ästhetische Weise, dass ich mir wünschte sie auch nachher auf der Straße zu treffen. Augmented Reality macht's vielleicht bald möglich (Randnotiz: Unbedingt das TED-Video ansehen, um einen Eindruck der Möglichkeiten zu erhalten).


Ich werde demnächst auch mein Blog-Layout updaten. Nachdem ich meinen Schreibtisch etwas an meine Rückenprobleme angepasst habe, fand ich eine fantastische Schriftart und neue Ideen zur optischen Gestaltung. Schwarz ist zwar schön und gut (angeblich sogar umweltfreundlich), aber etwas Farbe kann auch nicht schaden. Mal schauen, ob sich alles in der gewünschten Weise umsetzen lässt, ansonsten ziehe ich Rat & Tat professionnel zur Hilfe -- da kenne ich ja nix.

17.04.2009

Atomare Lebensansicht

Ben Driscoll ist ein amerikanischer Comic-Zeichner, der vor fast einem Jahr angefangen hat seine Arbeiten zu veröffentlichen und seit einigen Tagen seinem Hobby hauptberuflich nachgeht. Seine Fans werden nun regulär alle zwei bis drei Tage mit einem neuen Einblick in die Welt seiner geschaffenen Figuren verwöhnt. Sie bewegen sich vorwiegend in ihrer eigenen Welt, die unserer jedoch nicht ganz unähnlich ist. Und manchmal, tja, da sind's die kleinen Dinge(r), die das Leben erklären.

(Zum Vergößern auf's Bild klicken)


Auch ich bin der Auffassung, dass wir alle (nur) Sternenstaub sind--es ist ein schmaler Grat zwischen Bedeutungslosigkeit und Sinnhaftigkeit. Alles und jeder um uns herum bestehen aus Teilchen, die zuvor andere materielle Strukturen bildeten. Die Natur verschwendet nichts, sie recycelt alte Atomverbindungen und fügt diese zu neuen molekularen Gefügen zusammen.

Weitere philosophische Fragen über das Leben und Lösungsansätze für immanente Krisen klärt der Zeichner hier und hier sowie hier und hier.