09.02.2009

Gleichheitliche Liebesschwüre

Bis vor Kurzem war ich ja davon überzeugt, dass die Vermählung zweier Menschen der ultimative Liebesbeweis ist. Inzwischen bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass die Kopie eines gescheiterten Konzepts nicht unbedingt der Weg sein sollte, den gleichgeschlechtliche Paare einschlagen sollten, um sich als Bestandteil ihrer Gesellschaft zu füllen. Schließlich erhalten sie danach (noch) nicht die gleichen Vorteile, die gemischtgeschlechtliche Paare aus dieser Entscheidung erfahren.

Die Gleichbehandlung aller Formen von Partnerschaften (Tiere, Kinder und Gegenstände ethischerweise ausgeschlossen) ist jedoch Bestandteil eines demokratischen Gesellschaftsbildes. Auf der anderen Teichseite jedoch versucht ein Anwalt mit einem eingereichten Antrag, auch die vor der Prop 8 in Kalifornien geschlossenen circa 18000 Lebensbünde auf staatlichem Wege zwangszuscheiden und den Paaren ihren erworbenen Status abzuerkennen. In inzwischen 30 amerikanischen Bundesstaaten finden sich denn auch seit Ende 2008 Verfassungszusätze, die eine staatliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften für gesetzeswidrig erklären.


In diesem Video ruft die Courage Campaign, ein Sozialnetzwerk, zum gemeinsamen, liebevollen Protest auf:

1 Kommentare:

OhPiggy hat gesagt…

My dads... sehr schön!