14.12.2008

Bildende Künste

Als ich mir auf National Geographic die zehn meist online gesehenen Bilder 2008 ansah (wovon einige mir auch ein ah! und oh! abluchsen konnten), habe ich diese Darstellung "Zoom Into the Human Bloodstream" entdeckt, die nebenbei bemerkt den ersten Platz für Illustration erhalten hat. Als ich beim Betrachten langsam runterscrollte, ist auch mein Kinn langsam heruntergefahren. Ohne den wissenschaftliche Wissendurst und Forschungsdrang, fehlt uns die Erkenntnis über die mikroskopischen Vorgänge in unserem Körper. Das Verständnis für Bau- und Funktionsweise sowie der Interdepenzen der Teilbereiche und Abläufe eines System, führt zu einem besseren Verständnis des Gesamtsystems. Daher mag ich die Wissenschaften, weil sie uns ermöglichen in Welten zu schauen, in denen wir auf Antworten für die komplexen Zusammenhänge des Lebens stossen können.

Was ich besonders an diesem Bild mag, ist die Perspektive mit der dieBlutzirkulation als Ganzes im Körpers betrachtet wird. Als ich beim Scrollen bei den Blutblättchen angelangt war, dachte ich kurzzeitig, ich sei am Ende des Bildes angekommen. Überraschend stellte sich heraus, dass es gerade mal die Mitte war.