25.11.2008

Schlaf, Kindchen, schlaf

Rob Gonsalves: Bedtime Aviation

Kreativität ist die Verbindung von Ideen, Ereignissen und Gedanken, die bisher nicht mit einander verknüpft wurden. Diese Verknüpfung gelingt am besten im Schlaf, wenn die meisten sensorischen Einflüsse auf ein Minimum heruntergefahren sind. In diesen Stunden hat unser Gehirn sturmfrei, umgangsprachlich wird diese Zeit als Träumen bezeichnet. Dem Schlaf werden "viele wichtige biologische Funktionen" zugeschrieben, aber die Notwendigkeit des Schlafens scheint wissenschaftlich noch nicht ganz geklärt zu sein. Außerdem sind sich die Wissenschaftler noch nicht über den Zeitpunkt einig, wann diese Funktionen ausgeführt werden. Das wir im Schlaf das Oberstübchen aufräumen, ist jedoch bekannt. (Auf einer Internetseite zum australischen National Sleep Research Project habe ich noch 40 weitere Fakten zum Thema Schlaf gefunden.)

Diese Einsicht trifft auch in verschiedenen größeren Unternehmen auf Zustimmung, da eine stressreduzierte Umgebung durch das Angebot von Schlafkapseln einen positiven Effekt auf das Arbeitsklima und den Umgang mit den Mitarbeitern hat. Nebenbei wird dann auch gleich das Gedächtnis gestärkt und die Kreativität gesteigert. Das kreative Denken eines Menschen hängt vermutlich auch vom Tagestyp ab: Eule oder Lerche, auch wenn der Großteil der schlafenden Bevölkerung einem ähnlichem Tagesrhytmus folgen und "ungefähr zwischen Mitternacht und acht Uhr" schlafen.

Doch auch zuhause kann man dafür sorgen, dass der Schlaf erholsam ist und Ordnung schafft, wenn einige Voraussetzungen erfüllt und Hinweise beachtet werden, um die nächtlichen Stunden so angenehm wie möglich zu machen. Na dann "Gute Nacht".