28.09.2008

Monetärer Krach

http://www.bildergeschichten.eu/finanzkrise_amerika_karikatur.jpg

26.09.2008

Lieblingsmusik

Auf der Webpräsenz eines deliziösem Berliner Libanesen sind Fotos von prominenten Gästen ausgestellt. Zuerst dachte ich, dass es sich bei der Frau um D-Promizessin Kader Loth handelt. In Wirklichkeit heißt sie Rola Saad und ist eine libanesische Sängerin. Hier ein Videoclip. Habibi heißt Liebling auf Arabisch.

25.09.2008

Lesestoff

Als ich mir gestern abend beim Eincremen meines Gesichts mit der Hand über die Haut fuhr, holte mich die Erinnerung an eine literarische Rasier-Szene wieder ein, die ich vor Jahren aus einem Roman, den ich in der High School gelesen habe, aufgenommen habe. In The Catcher in the Rye von J. D. Salinger, erzählt der 16jährige Holden Caulfield an einer Stelle im Roman von seinem Zimmergenosse Ward Stradlater, der sich zwar ständig mit alten verrosteten Klingen rasiert, aber dennoch eine Makellosigkeit im Gesicht aufweist, die Holden nur noch mehr in seiner Abneigung ihm gegenüber bestärkt. Ich hege schon länger den Gedanken, mir dieses Buch noch einmal vorzunehmen.


Zur Zeit lese ich aber noch Naomi Kleins Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus. Ein sehr spannendes und erschreckendes Buch über die Hintergründe so mancher Diktatur und Kriegsplanung.


The Shock Doctrine

An dieser Stelle dann auch gleich noch eine weitere Empfehlung: Philip Roth, Everyman. Eigentlich hatte ich das Buch gelesen, weil ich mir erhoffte, darin ein passende Textpassage zum Thema Leben zu finden, doch während der 180seitigen Lektüre bin ich nur mit dem Tod und dem Verfall konfrontiert worden. Aber auf der letzten Seite, fast schon der letzte Satz werfen diesen Eindruck völlig um. Es empfiehlt dann noch einmal den Anfang zu lesen, weil man das Ganze dann in einem anderem Licht sieht.

Landschaftsimpressionen


Gestern war mein letzter Arbeitstag bei meinem Sommer-Job und auf der Fahrt dorthin nutzte ich den sonnigen Tag für ein paar "Abschiedsfotos".



Use Your Brain

On a neuroscientific website for children, I found an answer to a long beared question: Do we really use only 10 % of our brain?


24.09.2008

Flatulent Economy

In the emergence of a global consciousness of the climatic changes on our home planet Earth, I have heard that politicos inculpate our beloved cows for the increase of greenhouse gas into the atmosphere because of there digestive release of methane. Though stunned by this accusation, it turns out that cows do produce a lot of methan, approx. 100-200 or even 300 liter of methane each day.

"This is the equivalent of up to 4,000 grams of carbon dioxide and compares with the 3,419g of carbon dioxide pumped out by a Land Rover Freelander on an average day’s drive of 33 miles."

Locked at the bottom of the oceans, on the other hand, are gigantic methane deposits that "contain more energy than coal, oil and all other fossil fuels combined." However, the recovery of this energy source is resourcefully complicated and dangerous task due to the extremely flammable condition of the gas.

Yesterday, I incidentally found two stories covering the occurences of this powerful fetor gas:


Researchers from Argentina measured the amount of methane produced during bovine digestion and suggested the addition of a bitter constituents to the food in order to reduce the exhaustion of this potentially new chemical source of energy. As the first commentator stated in the forum, quite the opposite would be helpful and apparently British chemists think likewise. Through their laboratory-mixture of dry water filled with particles of silica and added methane results a crystalline white powder that can be pressed "into pea-sized pebbles, making them more stable for transportation and use." Though not yet commerically available, a switch to gas-hydrated pepples could solve an approaching energy crisis over fossil fuels

Wouldn't it be wonderful when flatulent episodes of personal digestion become a propulsive contribution to the green movement?

According to a video clip on Discovery, methane is also a life-friendly gas that helps Astrophysists to detact possible life on other planets.

video

23.09.2008

Betcha, You Won't Catcha!

A couple of months ago, I read Stephen Hawking's "A Brief History of Time", not because I'm interested in Physics or Black Holes in particular but because I didn't have anything else to read at that time and because I was always curious if I'd understand what he has to say. Surprisingly, the reading and comprehension of his literary work wasn't all that difficult. I'm sure there is more to the matter and I'm not in any way able to explain Quark theory but I did get a notion of "whatever holds/The world together in its inmost folds,/See all its seeds, its working power".

What I found most curious was Hawking's fondness for bets. Several times throughout the book, he mentioned that he betted with this and that scientist about the outcome of an experiment or theory. Today, I found an article stating that Hawking Bets Collider Won't Find 'God Particle'

I find it utmost refreshing that this great mind never lost his sense of humor.

15.09.2008

Stammeskultur

My test results:

You are PC World! You might not have left your bedroom to meet any real people for a week or so. Who needs human interaction when you have Facebook? To escape this fantasy life of having 10,000 friends you have never met, you might set up your own blog detailing the minutiae of your keyboard-happy life – or just sit back and watch the endless reams of YouTube clips you uploaded that morning. Happy clicking.

13.09.2008

Märchenhafter Klassiker

Von Natur aus bin ich Skeptiker, aber es gibt auch Momente in denen ich von der Authenzität eines Ereignisses überzeugt werde. Die biografische Geschichte Paul Potts' ähnelt doch stark einem Märchen ... oder ist doch alles nur abgekartet? Schön ist auf jeden Fall, dass klassische Musik, besonders Opern, wieder Eingang in den Mainstream gefunden haben. Vielleicht erzeugt die Präsenz Potts' einen Hype, dem neue Mash-ups entspringen.


Paul Potts: "Nessun Dorma" (Turandot, Giacomo Puccini)

05.09.2008

Light Details

When I saw the movie "Girl with a Pearl Earring" featuring the lovely Scarlett Johansson, I wanted to know more about the craftsmanship of the portrayed artist, Jan Vermeer. I found the following quote that explains in a nutshell the exquisiteness:
The surface of every object partakes of the colour of the adjacent object. This means that no object is ever seen entirely in its natural colour. [Wikipedia: Johannes Vermeer]
Look at the folding of the dress and you are able to recognize the high quality of the cloth. You might even hear the rustling of the fabric.

02.09.2008

Videokunst

Dieser wunderbar erfrischende Videoclip zeigt, dass Auto fahren nicht nur stressig sein muss, sondern dass dadurch auch Gefühle ausgedrückt werden können.


Go around twice if you're happy

Und wo wir gerade dabei sind. Diese Richtung nennt sich Stop-Motion-Art und der Künstler zeigt sein Können auf einem Whiteboard. Die musikalische Untermalung ist auch abgestimmt.



Stop motion on white board

01.09.2008

Worte der Politik

Der Kolumnist einer zweiwöchentlich erscheinenden Sprachspalte in der New York Times beschreibt in seiner dieswöchigen Ausgabe den Wandel der Wortbedeutung einer neuaufgekommenen bzw., wie der Autor ausführlich im Artikel nachweist, re-animierten nominalen Phrase in der amerikanischen Medien- und Politiklandschaft: Free World.

Wenn die Sprache der Schlüssel zur Gesellschaft ist, stellt die temporale Semantisierung dieser zweitteiligen Wortgruppe eine Reflektion der multilateral politischen Entwicklungen und Beziehungen im geopolitschen und soziokulturellen Wirkungskreis der nationalen Entitäten des nordatlantischen Teils der westlichen Hemisphäre dar.

Das erste Mal erschien der Begriff im Oktober 1941 in der Erstausgabe eines Wirtschaftsberaters des Department of Agriculture in der Amtszeit Franklin Delano Roosevelts namens Mordecai J. B. Ezekiel. Die Publikation hieß "Free World" und war ein Projekt der "Free World Association" mit Sitz in New York. Das Motto der Zeitschrift war "For Victory and for World Organization" und 1942 fusioniert die "Free World" mit der Zeitschrift "United Nations World".

Damals führten die "Alliierten", allen voran die USA und UK sowie deren Verbündete, einen Kampf gegen nationalsozialistische und faschistische Regime, die die freie Welt bedrohten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war das stalinistische, expansionistische Russland nicht mehr Teil dieses Clubs, sondern fand sich auf der Gegenseite wider.

1959 fasste der sowjetische Regierungschef Nikita Chruschtschow die damalige frequente Verwendung durch den amerikanischen Präsidenten Dwight Eisenhower in seiner Aussage zusammen: "The so-called free world constitutes the kingdom of the dollar."

Damals folgte die Dreiteilung des politischen Globus: die freie, die kommunistische und die neutrale Dritten Welt (aus dem Französischen "tiers monde"). Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde die kommunistische Welt auf China, Nordkorea und Kuba reduziert und zusammen mit als authoritär bezeichnete Staaten wie Iran, Simbabwe, Syrien und Myanmar in einen Topf geschmissen bzw. auf eine Seite gedrängt. Aber nicht nur die westlichen Demokratien, sondern auch alle anderen Ländern, die die Grundsätze demokratischer Gesellschaften akzeptierten und exerzierten, wie das Wahlrecht und die Pressefreiheit, zählten derweil zur freien Welt.

Heute sind die Länder Teil der freien Welt, die gegen das hegemonielle Aufgebahren eines russischen Bärens sind. Aber was sind eigentlich heute die Eigenschaften einer freien Welt? Laut Obama war zumindest die Position des "leader of the free world" für die letzten sechs Jahre vakant. Wenn das nicht mal weiterer Brennstoff für so manche Verschwörungstheorie ist ;)